Tanz − Musik
| grande salle | Dauer noch unbestimmt |
Donnerstag 23 Februar 2012 um 19 h 30
Freitag 24 Februar 2012 um 20 h 30
Anne Teresa De Keersmaeker und Björn Schmelzer – Rosas und Graindelavoix
Das letzte Stück des Wunderkindes des belgischen Tanzes und Gründerin der berühmten Tanzgruppe Rosas Anne Teresa De Keersmaeker verschrieb sich dem Einbruch der Dunkelheit. Es trug den Namen En Atendant und die Choreographie fand in Echtzeit vom Einsetzen der Abenddämmerung bis zum Ausbreiten der tiefschwarzen Nacht statt. Das Stück Cesena huldigt nun dem entgegengesetzten Vorgang. Gemeinsam mit dem Musiker Björn Schmelzer und seinem Ensemble Graindelavoix hat sie ein Stück geschaffen, in dem den neunzehn TänzerInnen und SängerInnen alles abverlangt wird. Die TänzerInnen singen und die SängerInnen tanzen. Ein neuartiger Rollentausch, der es den KünstlerInnen ermöglicht, einen subtilen Dialog mit den live vorgetragenen Partituren aus der Ars Subtilior des 14. Jahrhunderts zu führen. Diese mittelalterliche Musik zeichnet sich durch ihre große Raffinesse und ihre ungemeine polyphone Komplexität aus. Sie berührt und beeinflusst die Körpersprache der TänzerInnen, deren vom unbeständigen Licht und den Farben der Bühne unterstrichenen Bewegungen und Spiel von anspruchsvoller Präzisionsarbeit und Virtuosität zeugt.
www.rosas.be
www.graindelavoix.be
Choreographie Anne Teresa De Keersmaeker / musikalische Leitung Björn Schmelzer / Szenographie Ann Veronica Janssens / Kostüme Anne-Catherine Kunz / Tanz von und mit Rosas und Graindelavoix : Olalla Alemán, Haider Al Timimi, Bostjan Antoncic, Aron Blom, Carlos Garbin, Marie Goudot, Lieven Gouwy, David Hernandez, Matej Kejzar, Mikael Marklund, Tomàs Maxé, Julien Monty, Chrysa Parkinson, Marius Peterson, Michael Pomero, Albert Riera, Gabriel Schenker, Yves Van Handenhove, Sandy Williams
Koproduktion Rosas / La Monnaie/De Munt, Bruxelles / Festival d’Avignon / Théâtre de la Ville, Paris / Grand Théâtre de Luxembourg / Festival Oude Muziek, Utrecht / Guimarães 2012 / Steirischer Herbst, Graz / deSingel, Anvers / Concertgebouw Brugge. Erstaufführung im Juli 2011 im Rahmen des Festivals d’Avignon.
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