Tanz
| grande salle | Dauer 1 h | im Rahmen von DANS(E)
Freitag 11 Mai 2012 um 20 h
Thomas Lebrun – Cie Illico
Ein Tanzstück, das allen aktuellen Trends zuwiderläuft. Sein Schöpfer Thomas Lebrun sieht „dieses Stück wie ein Nachdenken und einen Blick auf die Romantik in der modernen Gesellschaft und in der Choreographie von heute.“ La jeune fille et la mort ist ein Stück für sieben TänzerInnen und ein Streichquartett, das dem Mythos auf den Grund geht, welcher Schubert zu seiner überwältigend anmutigen und von wiederkehrendem Schmerz geprägten Komposition inspiriert hat. Die DarstellerInnen rund um die junge Anne-Sophie Lancelin durchqueren alles Epochen und Stile, Trends und großen Strömungen des zeitgenössischen Tanzes. Auf einer leeren Bühne, die vom Licht in schneidende Ecken zerbrochen wird und im Dämmerlicht badet, erobern sie Raum und Zeit und begleiten das junge Mädchen bei ihren aufeinanderfolgenden Auseinandersetzungen. Hier stirbt niemand wirklich, aber es gibt viele Gründe zu trauern: weil die Kindheit sich dem Ende zuneigt, eine Liebe zerbricht, das Alter naht... Dieses Stück setzt sich mit den wichtigen Lebensabschnitten mit Melancholie, aber auch mit all der Finesse auseinander, deren ein Thomas Lebrun fähig ist.
Musik Schubert La jeune fille et la mort, Quatuor à cordes, D 810 / mit Quatuor Voce : Geige Sarah Dayan, Cécile Roubin / Alto Guillaume Becker / Cello Florian Frère / Tanz Odile Azagury, Anthony Cazaux, Raphaël Cottin, Christine Gérard, Anne-Sophie Lancelin, Corinne Lopez, Christian Ubl
Produktion Cie Illico. Koproduktion Théâtre national de Chaillot / Danse à Lille / Centre de développement chorégraphique de Roubaix, Nord-Pas de Calais / Maison de la Danse, Lyon / Centre chorégraphique national de Roubaix, Nord-Pas de Calais / Le Phénix, Scène nationale, Valenciennes / Ballet de l’Opéra national du Rhin, Centre chorégraphique national/ usw. Die Cie Illico ist vom Ministère de la Culture et de la Communication – DRAC Nord-Pas de Calais (au titre de l’aide à la compagnie conventionnée) und vom Conseil régional Nord-Pas de Calais (au titre du conventionnement) gefördet. L’Institut Français unterstützt auch regelmässig die Cie Illico. Thomas Lebrun ist künstlerischer Mitarbeiter vom Danse à Lille / CDC bis 2011. Uraufführung im März 2012.
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