Tanz
| grande salle | Dauer 1 h | im Rahmen des Festivals TRANS(E)
Samstag 17 März 2012 um 19 h 30
Guilherme Botelho – Cie Alias
Diese hypnotische Choreographie ist bedrückend und faszinierend zugleich. Und das Laufen, Gehen, Rollen und Reiten der Künstler erweckt den Eindruck einer fortwährenden Bewegung, die die ganze Bühne erfasst. Man könnte den Choreographen Guilherme Botelho als einen Bildhauer bezeichnen, der seine Werke aus dem Raum meißelt und rhythmisch gliedert. Elektromusik vermengt sich mit Liebesliedern, ein Tänzer stürzt sich geradewegs in den Wind, ehe er von einer Höllenmaschine verschlungen wird. Die brutale Kraft, die das Leben beseelt, wird auf der Bühne entfacht als Metapher auf das kurze Leben. Diese erstklassige poetische Vorstellung stellt den Menschen gleichsam in den Mittelpunkt einer Flutwelle, die über ihm zusammenschlägt und ihn immer weiter fortträgt.
Begegnung mit den Künstlern
Samstag, 17. März nach der Vorführung
Choreographieassistenz Madeleine Piguet Raykov / Musik Murcof (Fernando Corona) / Kostüme Marion Schmid nach Julia Hansen / Bühne Guilherme Botelho, Gilles Lambert, Stefanie Liniger / Mitarbeit Gilles Lambert / Bühnenbilder Ateliers de décors de théâtre Le Lignon / Licht Jean-Philippe Roy / technische Leitung Barthélémy Mc Cauley / diffusion, communication Richard Afonso / Administration Cécile Buclin / mit Stéphanie Bayle, Fabio Bergamaschi, Adriano Coletta, Kiriakos Hadjiioannou, Erik Lobelius, Philia Maillardet, Alessandra Mattana, Danilo Moroni, Ambre Pini, Amaury Réot, Claire Marie Ricarte, Adrian Rusmali, Candide Sauvaux, Nefeli Skarmea, Christos Strinopoulos
* champ obligatoire